Zugegeben, die Aktion in einer kleinen Stadt in Belgien ist etwas zu groß geraten für eine Promotion in der Provinz. Da sie aber ausgesprochen originell ist und sich der Film über diese Aktion wie ein Lauffeuer im Web verbreitet, ist sie jeden Cent wert und ein voller Erfolg. Viel Spass und gute Unterhaltung:

Für den größten Teil der Geschäftsideen, die von Kleinunternehmern realisiert werden, genügt ein Microdarlehen. Für die Unternehmer selbst ein überschaubares Risiko, für die Banken ein relativ sicheres Geschäft und ein überschaubares Risiko. Wie sich die NRW Bank yum Beispiel auf diesen Markt positionieren möchte hat Oxford-Business-News herausgefunden.

Derzeit rauscht es wieder gewaltig im Meinungswald. Währenddessen pfeiffen die Experten wieder einmal sprichwörtlich im Gleichen. Was soll man tun? Die Politiker würden gerne wieder damit glänzen, Jobs gerettet zu haben. Die Ökonomen schlagen die Hände über den Kopf zusammen, denn eie steuerfinanzierte Rettung von drittklassigen Beschäftigungsverhältnissen in ähnlich fragwürdigen Unternehmen sprengt nun wirklich jede Verhältnismässigkeit.
Ist das eigentlich noch eine funktionierende Marktwirtschaft oder haben wir mit den vielen Waren aus China auch den Sozialismus reimportiert. Die Theorie scheint mittlerweile die zu sein, daß ein Unternehmen nur groß genug sein muss, damit es Wert ist vom Staat gerettet zu werden. Schon die alten Merkantilisten erkannten, daß die Lernfähigkeit der Marktteilnehmer, Interventionen des Staates betreffend, sehr hoch ist. Was die Vermutung nahe legt, daß ein strategisches Wachstum in eine kritische Größe gewollt ist, damit man später de facto nicht mehr Insolvent werden kann.
Jetzt mal eine andere These. Man stelle sich das ganze Geld einmal auf einem Haufen vor, welches in die sinnlose Rettung von Arbeitsplätzen, von Banken oder anderen Unternehmen gesteckt wurde und überlege sich nun, welche Strukturmassnahmen damit möglich geworden wären. Ganz klar, für Schlagzeilen im Wahlkampf hätte diese Strategie nicht getaugt, hätte aber allen beteiligten langfristig bessere Arbeitsplätze geschaffen, als bei Hochtief, Schlecker oder anderen Operettenkonzernen.

Die “alte Welt” scheint in Bezug auf die so genannten “seltenen Erden” und wichtige Rohstoffe ins Hintertreffen zu geraten. Wie die FAZ meldet haben nun die EU, Japan und die USA vor der WTO die Praxis Chinas scharf kritisiert, die Preise der o.g. Rohstoffe in die Höhe zu treiben. So sind zum Beispiel die Preise für die seltenen Erden in den letzten 2 Jahren um das 5-10 fache gestiegen. Dagegen blieben aber die Preise dafür im chinesischen Binnenmarkt kontinuierlich bei 50% des Weltmarktpreises.
Das stelle eine dramatische Wettbewebsverzerrung dar. Die Frage ist nur, ob ein solcher Vorwurf überhaupt ernst genommen wird in Peking. Der Westen hat in dieser Hinsicht bisher durch mangelnde Sanktionswilligkeit geglänzt. Denn vom chinesischen Kuchen will jeder etwas abhaben, auch wenn man später feststellt, daß er vergiftet war.

Wer in letzter Zeit im Kino war, dem ist vielleicht dieser Werbespot in Erinnerung geblieben. Sicherlich ist der Sport in der Qualität, wie er in Werbeagenturen gerne diskutiert wird. Der Respekt allerdings gehört den Verantwortlichen, die diesen Spot “durchgewunken” haben. Mit einer solchen Entscheidung beweisst man sehr viel Mut. Bliebt zu hoffen, daß dieser sich auszahlt.

Schauen sie sich eine Menschenansammlung von oben an und sie werden bald die verschiedenen Typen erkennen.

Magneten – Immer stehen ein paar Menschen um diese Person und das Gespräch führt natürlich unser Magnet. Die Personen im Umfeld wechseln.

Fürsten – Fast wie ein Magnet, nur ist er umringt von einem devoten Umfeld und die Personen ändern sich kaum.

Bienen – Die schwirren von Magnet zu Magneten und von Fürsten zu Fürsten. Sie halten die Party am Laufen.

Wie volatil der Ertrag aus erneuerbaren Energien ist und damit auch der Erfolg der deutschen Energiewende, zeigt die gegenwärtige Kältewelle in Deutschland. Denn bei diesen kontinentalen Winterhochs herrscht so gut wie Windstille und die Sonne scheint nur ein paar Stunden täglich schwach. Also sind diese Kraftwerkstypen kaum geeignet, den Mehrbedarf an Energie in besonders kalten Wintern zu decken. Dieser Bedarf explodiert bei Kälteperioden, wie in diesem Winter. So geschehen in Frankreich, wo man vorzugsweise mit Elektroheizungen heizt.
Einen Ausweg aus dieser Situation würde die Geothermie bedeuten. Diese Energiequelle aus bis zu 10km Tiefe steht rund um die Uhr bei jedem Wetter zur Verfügung. In Ländern wie Island sichert man damit sogar die Grundlast des Stromnetzes ab.
Warum tut man sich in Deutschland so schwer damit? Bietet es doch eine interessante Alternative bei der Energiewendecund eine echte Chance für Investoren.

Gehts ihnen auch so, wenn sie zur Wahlzeit durch Städte und Gemeinden fahren? Fragen sie sich auch, wie so viel schlechte Werbung an Laternen und Geländern kommt?
Mal ehrlich, Gegenstand der Kritik war meistens die Ausführung der Werbung. Sie war also stets handwerklich schlecht gemacht. Nun “glänzt” gerade die, sonst als werblich smart bekannte, FDP mit einer Werbung, die gründlich in die Hose gehen wird.

Bild/Sueddeutsche

Nicht, weil sie schnelcht gemacht ist. Nein, die Umsetzung ist handwerklich sehr gut gelungen.
Das Konzept lässt den Betrachter zweifeln. Ok. Die ambitionierte Zielgruppe der FDP wird die Brücke bauen können von: “Wachstum und Ernte”. Aber muss sich die FDP wirklich allen Ernstes als Interessenvertretung der Wirtschaft profilieren? So etwas machen BVMW, DIHK, BDI und Co sowieso und viel effizienter, weil die sich nicht wählen lassen müssen.

Warum sind Kreative so selten bereit, ihr Wissen und Können zu teilen? Hat es mit dem Urheberrechtsdenken zu tun? Dient es der Selbstprofilierung und der Eigenprojektion?
In aller erster Linie schadet es dem Unternehmen, für das der Kreative tätig ist.
Denn auch außerordentlich, oder vor allem, kreative Menschen neigen dazu sich selbst zu überschätzen und ihr Tun in fataler Weise zu überhöhen.
Es gibt Untersuchungen, in denen ein Team durch entsprechende Techniken, die gleiche Kreativleistung wie ein Topmann erreichen und überbieten kann.
Darüber hinaus ist die Ausfallquote der abgelieferten Arbeiten deutlich geringer. Das Team schätzt die Arbeiten weit realistischer ein als das Individuum.
Starke Teams, wenig Individualismus. Ein Trend der in vielen Unternehmen Einzug hält. ZUsammen ist man stärker.

Klar, einfach, spritzig und erfrischend. Ein gutes Beispiel für eine gut gemachte Guerilla Kampagne, hier in Berlin.

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